Am 15. Februar 2022 zeigt TECINTELLI im interaktiven Online-Workshop „Smart Innovation“, wie Künstliche Intelligenz, Natural Language Processing und Softwaretools im Innovations- und Technologiemanagement praktisch eingesetzt werden können. Der Workshop ergänzt die Online-Seminare aus Juli und November 2021 und bietet einen praxisorientierten Einstieg in KI-basierte Informationsrecherche, Smart Scouting und die Identifikation neuer Technologien.
Smart Innovation praktisch erleben
Vom Impuls zum konkreten Werkzeug
Nach den Online-Veranstaltungen „Smart Innovation – Wie Sie mit Künstlicher Intelligenz die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens steigern“ im Juli und November 2021 steht nun der praktische Einsatz ausgewählter Werkzeuge und Softwaretools im Mittelpunkt.
Der Online-Workshop zeigt, wie Unternehmen Künstliche Intelligenz und Natural Language Processing nutzen können, um Innovationspotenziale, neue Technologien und relevante Informationen systematisch zu finden und für Entscheidungen im Innovations- und Technologiemanagement aufzubereiten.
Kooperation mit den Industrie- und Handelskammern Baden-Württemberg
Der Workshop findet erneut in Kooperation mit den Industrie- und Handelskammern Baden-Württemberg statt.
Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich insbesondere an Unternehmensführung, Technologie- und Innovationsmanagement, Produktmanagement, FuE-Management, Business Development sowie alle, die die Potenziale von Smart Innovation kennenlernen und praktisch vertiefen möchten.
KI-basierte Informationsrecherche verstehen
Der Gesamtprozess im Überblick
Im ersten Teil des Workshops erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in den Gesamtprozess der KI-basierten Informationsrecherche.
Im Fokus stehen typische Ausgangsfragestellungen und mögliche Ergebnisformen: Welche Technologien sollen beobachtet werden? Welche Innovationspotenziale sind relevant? Welche neuen Anwendungen oder Marktimpulse sollen identifiziert werden? Und wie können die Ergebnisse so aufbereitet werden, dass sie im Unternehmen weiterverwendet werden können?
Suchstrategie definieren und Fachdomäne abbilden
Ein zentrales Element im Smart-Scouting-Prozess ist die Suchstrategie. Sie übersetzt den Informationsbedarf in eine Struktur, mit der Software arbeiten kann.
Im Workshop wird anhand eines Anwendungsbeispiels gezeigt, wie eine Suchstrategie aufgebaut wird und wie relevante Begriffe, Synonyme, fachliche Zusammenhänge und Strukturen einer Fachdomäne gesammelt und geordnet werden können.
Content, NLP und Softwareunterstützung
Die passenden Informationsquellen auswählen
Nicht jede Fragestellung benötigt dieselben Datenquellen. Deshalb geht es im Workshop auch darum, die passende Contentart für die jeweilige Aufgabe zu finden.
Je nach Informationsbedarf können beispielsweise Open-Access-Fachcontent, wissenschaftliche Veröffentlichungen, Webseiten, Unternehmensinformationen oder weitere textbasierte Quellen relevant sein. Entscheidend ist, dass die ausgewählten Quellen zur Fragestellung und zum gewünschten Ergebnis passen.
Texte annotieren und verstehen
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Softwareunterstützung bei der Analyse von Texten.
Dabei werden unterschiedliche KI-Ansätze betrachtet: symbolische, also regelbasierte Verfahren, und subsymbolische Ansätze wie Maschinelles Lernen. Beide können dazu beitragen, Texte zu annotieren, relevante Begriffe zu erkennen, Zusammenhänge sichtbar zu machen und große Informationsmengen systematischer auszuwerten.
Ergebnisse für Entscheidungen nutzbar machen
Von annotierten Texten zu Dashboards
Die im Recherche- und Analyseprozess gewonnenen Informationen müssen so aufbereitet werden, dass sie für Entscheidungen im Unternehmen nutzbar sind.
Im Workshop werden unterschiedliche Ergebnisformen betrachtet, unter anderem Listen mit annotierten Texten, Technologiesteckbriefe und Power-BI-Dashboards. Dadurch wird sichtbar, wie aus komplexen Textmengen strukturierte Informationsgrundlagen entstehen können.
Integration in den Innovationsprozess
Smart Innovation endet nicht mit der Recherche. Entscheidend ist, wie die gefundenen Informationen in Innovations- und Technologieprozesse integriert werden.
Dazu gehören Priorisierungs- und Entscheidungskriterien, beteiligte Personen und Rollen sowie weiterführende Schritte wie Auswahl, Tests und Tiefenrecherche. Ziel ist es, aus Informationen konkrete Impulse für Innovationsentscheidungen abzuleiten.
Experten aus Forschung und Praxis
Drei Perspektiven auf Smart Innovation
Am 15. Februar 2022 sind als Experten mit dabei:
Lukas Keicher
Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team Technologie- und Innovationsmanagement.
Tim Schloen
Co-Founder der TECINTELLI GmbH, Spezialist für Technology and Innovation Intelligence. Im Mittelpunkt seines Beitrags steht der Einsatz von KI und NLP im Technologie- und Innovationsmanagement.
Stefan Geißler
Co-Founder von Kairntech, einem französisch-deutschen Softwarespezialisten für Unternehmensanwendungen im Bereich Künstliche Intelligenz und Natural Language Processing.
Anmeldung und weitere Informationen
Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie die Anmeldung finden Interessierte auf der Veranstaltungsseite.